Sonntag, 8. März 1998

der erste Markt





lecker Essen kaufen auf dem Markt
Gefrühstückt und verrückte Französin mit 8-jährigem (?) Kind getroffen. Sie war völlig frustriert von den Indos. Nur schlechtes gehört, trotzdem zugehört, nicht alles vom Gefühl verstanden. Dann nachdem wir uns nochmals abgelegt haben sind wir einfach drauf losgezogen. Nachdem wir eine Schweißtreibende Treppe bewältigt hatten, standen wir plötzlich im Superchaos. Sonntag = Markttag. Es gab Unmengen an Ständen die super nah aneinander standen. Dazwischen die Indis, die nicht so wie wir ständig den Kopf einziehen mußten. Irgendwie versuchten wir zielstrebig durch die Gassen zu gehen, obwohl wir absolut unorientiert waren. Weiter und weiter liefen wir, ohne daß dieser Markt jemals endete. Das erste Mal blieben wir dann nach einer Stunde bei einem Schuhstand stehen. Der Typ wollte mir unbedingt Schuhe, die ich eigentlich nicht haben wollte, die Köm aber super fand, verkaufen. Ich fing an zu handeln, Köm langweilte sich, als ich den Preis erst nach einer halben Stunde um 15.000 Rp runterbekam. Er zückte bei 40.000 Rp schon sein Geld, dieser Idiot. Ich war echt sauer und wollte gehen. Erster Handelversuch war gescheitert! Danach kamen nur noch Mißerfolge.
Der Markt war groß, ich hatte schlechte Laune, tierischen Durst und wollte aus dem Chaos heraus.
Dann haben wir im Hotel abgehangen. Ungewöhnliche Touris! Abends sind wir Essen gegangen, und stellten plötzlich fest, daß wir nicht zahlen konnten. Silke kriegte Panik, Köm blieb ruhig. Das gute an den Indos ist, daß sie die Philosophie verfolgen: Was Du heut` nicht kannst besorgen, schieb es lieber gleich auf morgen. Super easy!