Dienstag, 31. März 1998

kein Geld in Bandar Lampung



Wir sind gleich nach Bandar Lampung gefahren. Kein Bus fährt nach Krui, angeblich. Gestern los um 14.00 Uhr und 17 Stunden Fahrt ohne Beinfreiheit! Irgendwie haben wir´s geschafft. Wir wollten nur kurz zur Bank und gleich nach Kalianda. Ein Satz mit X. Alle Banken haben zu, wegen irgendeinem Crash! Also (hoffentlich nur) eine Nacht in Bandar Lampung. Oberhitze hier, und es ist erst 9 Uhr früh!

Hotel + Stuhlgang ok. Silke liegt schon waagerecht, denn der Sitzabstand im Bus entsprach mal wieder exakt ihrer Oberschenkellänge.

Bin gespannt, wie laut die Moschee heute Nacht wird, ist genau nebenan...

Sonntag, 29. März 1998

Pleite in Bengkulu



Nun haben wir absolut keine Kohle mehr. Wir haben uns für die 3.000 Rp, die wir zum Glück bei der Bemofahrt gespart haben, Bananen, unser Mittagessen, gekauft. Nun sitzen wir hier ausgehungert, total verschwitzt und kein Bock mehr auf die City, weil uns überall ein "Hallo Mister" entgegenschallt. Was sollen wir bloß tun? Buhuh, zum Glück haben wir noch Kippen und die Gewißheit – hoffentlich – morgen Geld zu bekommen und dann: NICHTS WIE WEG HIER!!!!

Die Tischdecke schmeckte prima! Wenn ich für jedes "Hallo Mister" 10 Rp kriegen würde, könnte ich hier jeden satt kriegen. Aber so ist es nicht.

Mittwoch, 25. März 1998

die Hölle riecht nach Schwefel




Irgendwann gegen Mittag verließen wir die Subandis. Obwohl wir nur 5 Tage dort waren, fiel mir der Abschied schwer. Ich fühlte mich so zu Hause dort.

Bewundernswert war mal wieder das System des öffentlichen Verkehrs. Wir saßen ca. 5 Min. auf Subandis Veranda, da kam schon der Bus und wartete darauf, daß wir uns verabschieden. In Sungai Penuh fing dann der Streß an. Der Bus nach Bengkulu war schon weg, der nächste fuhr erst morgen. Köm kam auf die Superidee nach Tapan zu fahren, alles war besser, als noch eine Nacht in Sungai Penuh zu bleiben. Irgendwann so gegen 19 Uhr wurden wir in Tapan rausgeschmissen. Die Leute dort versprachen uns, noch einen Bus nach Bengkulu. Wir genehmigten uns ein Bier und wollten in Ruhe die Stunde warten, als plötzlich die Leute im Lokal aufsprangen und riefen, der Bus sei da. Köm kippte sein Bier in sich rein, ich versuchte unser Bier zu bezahlen, während Köm hinter dem Typ herrannte, der unseren 20.000 Rp-Schein hatte. Alles lief irgendwie glatt und wir saßen in einem total ramponierten Bus, der mit Kokosnüssen und sonstigem Kram vollgepackt war. Wir quetschten uns auf einen Zweiersitz auf dem einer noch nicht mal genug Platz hatte und versuchten bei dem ganzen Geschaukel mit möglichst wenigen blauen Flecken davonzukommen. Köm der Anfangs behauptete, er könne in Bussen nicht schlafen, hat selbst auf der übelsten Strecke, wo schon alle hartgesottenen Indonesier aufwachten, geschlafen wie ein Baby.

Ich konnte nur deshalb so gut pennen, weil ich immer 20cm über dem Sitz schwebte, durch die kilometertiefen Schlaglöcher. Als wir dann anhielten, bin ich aufgewacht. Völlig verschwitzt wie immer und nölig wie immer. Irgendwie ging die Fahrt rum. Am besten war die Musik im Bus. Boxen nur hinten, also voll aufgerissen, damit der Fahrer auch was mitkriegt. Erst hat mich der Indo-Pop genervt, aber nach der Zeit fand ichs gut und wollte den Bandnamen rauskriegen. Auf die Frage: "Anda tahu nama di musik?" kam die treffende Antwort: "Ja, das heißt Musik!" Toll. Aber als sie dann wußten, was ich wollte, wußten sie´s nicht. Den Namen. Der Musik. Schade.

Morgens ging die Sonne auf, wie überall in diesem seltsamen Land. Köm saß neben dem Fahrer und war nur noch müde. In Bengkulu angekommen sollten wir dann eine Stunde auf den Bus nach Curup warten. Wir setzten uns zum warten hin. Endlich sitzen... Meine Hose berührte grade den Stuhl und mein Arsch hing noch in der Luft, da kam auch schon der Minibus. Kostenlose Stadtrundfahrt, um noch Leute aufzusammeln und dann wieder in die Berge. Die Reisfelder sahen im Morgenlicht total genial aus. Silke razzte gleich wieder ein und fiel gegen mich, um mich vom Sitz zu stoßen. In Curup haben wir uns die letzte Absteige (Gitterfenster in der Decke, durch die einem bestimmt die Hühner ins Bett scheißen) angeguckt. Sriwijaya. Das erste Haus am Platze.

Nach kurzer Suche sind wir auf´s Diora Gite gestoßen. 15.000 weil wir zu platt zum handeln waren.

MERKE:
Asch-hadu-Allah. Illah ha illawa. Wa-asch ha du an-na. Muham-mad da ro sulullah.
Kein Gott außer Allah. Und Mohammed is leader in the world.

Kontaktlinsen sind hier völlig unbekannt! Die Leute im Bus nach Bengkulu und der Typ (Abdoel), den wir in Curup noch kennengelernt haben, waren völlig erstaunt, als ich meine Linsen rausnahm.

Abdoel kam auf uns zu, schleppte uns mit nach sich in die Butze am Markt rein. Er gab uns Pisang goreng (Banane gebraten) und erzählte uns seine Lebensgeschichte. Angeblich lernt er erst seit 3 Monaten englisch, aber er ist echt gut. Aber 1994 hat er von 2 Deutschen eine Zeitschrift (National Geographic) geschickt gekriegt. Auf dem Brief stand: "To practise your English" Vielleicht meint er ja doch 3 Jahre... Naja, er dirigierte uns durch die halbe Stadt, und alle seine Verwandten wollten uns mit Essen vollstopfen. Abends landeten wir dann in unserem Hotel und er erzählte uns, daß die Muslimreligion doch das einzig Wahre ist. Ab da wurde es schon ziemlich nervig mit ihm, aber vorher war´s ganz nett. Wir versuchten ihm klarzumachen, daß alle Religionen von sich behaupten, das Größte zu sein. Er kapierte nicht was wir wollten.


Skizze der Treppe in die Wolken
Morgens am gleichen Tag sind wir früh aufgestanden um uns den Bukit Kaba Vulkan raufzuquälen. Nach diversen Bemos, Lastwagen und Fußkilometern hatten wir's geschafft, die Baustelle Bukit-Kaba-Touri-Aussichtspunkt zu erreichen. Alles war voll von Wolken. Die Treppe zum Gipfel bzw. Kraterrand sah ungefähr so aus:

So stellt man es sich doch vor, wenn man in den Himmel kommt. Nur, daß oben keine Bauarbeiter sind, die grade eine neue Brüstung aus Beton bauen, damit man nicht in die brodelnde Lava oder das Feuer der Hölle fällt.

Leider ließ sich das Fegefeuer nicht sehen. Ich probierte es mit umrunden des Kraterrandes. Aber durch die Sichtweite von ca. 20-30m konnte ich nicht wissen, wie lange es dauert. Nach ca. 15-20 Minuten hörte ich die Arbeiter immer noch sehr nah und kehrte um. Die Arbeiter gefragt, kam heraus, ca. 2km sind´s drumherum. Waktu karet hin und jalan karet her, es ist zu weit, bei der Strecke. Nix gesehen, außer den senkrechten Rand in Land ohne Wiederkehr. Bei Wolken-Windstärke 100 direkt am Abgrund zu stehen, ist schon den Aufstieg wert. Außerdem habe ich diese völlig verbrannten Bäume drum herum gesehen, die den letzen Vulkanausbruch als Gerippe überlebt haben. Und nach Schwefel hat´s gestunken wie nur was. Oder man hat für die Touris faule Eier an strategisch wichtigen Plätzen deponiert. Wer weiß es? Wer weiß es? Buler? 42!

Am Freitag (27.3.?) mußten wir nach Bengkulu, weil kein Geld mehr. Der Minibus-Fahrer war eine lahme Sau und am Busterminal wollten sie uns 3 x 3.000 (3 x 60 Pfennig) abknöpfen, weil unsere Rucksäcke ja einen Sitzplatz mehr belegten. Um 60 Pfennig zu sparen, hatten wir also unsere Rucksäcke auf den Knien. Die Fahrt war lang und scheiße. Nach 3½ Wochen weiß man, was 3.000 Rp Wert sind in Indonesien.

Wir ließen uns dann vom nächsten bemo zum Ragil Kuning bringen, wo wir leider bis Montag bleiben müssen, weil am Samstag und Sonntag keine Wechselkurse bekannt sind, und wir keine Kohle kriegen. Aber das Ragil Kuning Homestay ist echt sauber und schön. Würde ich sogar meiner Mutter zumuten, und das heißt schon was, hier in Indonesien. Und das für 25.000 (4,95 DM) pro Nacht mit Frühstück und Tea time!

Der Hausherr ist echt nett, aber voll der Pascha. Behandelt seine Angestellten echt von oben herab.
Wir schwitzen uns grade zu Tode. Draußen brennt die Luft.

Dienstag, 24. März 1998

unsichtbare Monster?



Wir haben grade mit Mr Subandi Nachrichten geglotzt. Ein Bericht über Öko-Bauern in Ami-Land kam. Und immer wenn riesen Mengen von Fressalien auf dem Bildschirm auftauchten, konnte man ein "Uh", eins von diesen Erstaunen ausdrückenden "Uh"s, von ihm hören. Die kennen hier original nur kleine Bananen, winzige Früchte und so. Noch halbwegs normal gewachsen. Und "Denaim 45" oder so aus Deutschland wird hier gespritzt. Ist bei uns bestimmt verboten.

Der Fotoapparat ist kaputt! Silkes Kommentar: "Egal, wir haben doch schon genug Fotos gemacht."

Der Tscheche ist gestern auf den Gunung Kerinci geklettert (ohne Guide). Gestern war bestes Kletter-Wetter. Aber heute morgen regnet es nur. Normalerweise geht man am ersten Tag bis Selter (sprich: "Schelter") zwei (6-8 Std.) und am zweiten dann den Rest am Morgen (ca. 2 Std.) um die Morgensonne und den wolkenlosen Himmel zu genießen. Aber heute? Bei Regen rauf und im Schlamm runterschlittern. Ich bin mal gespannt, ob wir den Tschechen jemals wiedersehen. Nachdem der Regen aufhörte, wollten wir einen winzigen Spaziergang machen. Es kamen ca. 5 Stunden bei raus. Wir sind sogar zu Mt. Kerinci gegangen, blieben jedoch nur am Fuße des Vulkans. Der Urwald dort hat uns schon gereicht. Es war düster und wir hörten viele unheimliche Geräusche. Bei Selter eins hörten wir ein großes Tier. Köms Kommentar lautete: "Das eine ist ein Affe, und das andere hat Grunz gemacht", dann haben wir uns schleunigst auf den Heimweg gemacht. Ich hatte total Schiß, doch mußte ich so lachen, wie lächerlich wir beide waren, vor dem großen Unbekannten wegzurennen. Ich glaube, ich habe zuviel Fernsehen geguckt und hatte deshalb schiß vor King Kong.

Aber es war wirklich nah!

Auf dem Hinweg nach Selter eins ist Silke vorne gegangen. Auf der Flucht vor dem Urvieh aus dem Dschungel war ich dann plötzlich vorne...

Montag, 23. März 1998

Mofa Kamikaze




ein indischer Gajah

Gestern waren wir ein bißchen wandern. Naja "wandern", eher klettern. Die Indonesier bauen einen Wanderweg nicht wie wir deutschen um den Berg herum, sondern wählen den direkten Weg. Unser Gastgeber meinte, es wäre ein guter Wanderweg, einfach. Ich will wirklich nicht die schlechten sehen! Köm und ich waren Bergauf ganz schön am prusten. Ich dachte, ich würde nie diesen Berg hochkommen. Doch nach zwei ½ Stunden waren wir doch oben. Nun kann ich sagen, ich war im höchsten Süßwassersee in Süd-Ost-Asien schwimmen. Dieser Kratersee war beängstigend, weil er so tief war, doch die Schlange von Loch Ness hat mich diesmal noch verschont. Vom See ging ein Wasserfall ab. Es war schon das pure Abenteuer, an einem vibrierenden Baumstamm gelehnt, in 20m Tiefe das rasende Wasser zu sehen. Köm, der Verrückte, mußte über den Baumstamm, der direkt über dem Wasserfall lag, auf die andere Seite klettern. Am See trafen wir noch einen Tschechen, der genauso wie wir erstaunt war, noch weitere Touris zu treffen. Gestern hat mich total geplättet.

Heute haben wir uns ein Moped ausgeliehen. Das erste Mal in meinem Leben hatte ich so ein Ding unter mir. Fahren in Indonesien ist so easy. Regeln gibt es so gut wie keine, das Einzige, was man braucht, ist eine Hupe, und man muß daran denken links zu fahren.

Tiefer Dschungel
Wir beide wurden richtige Kamikazefahrer, zum Glück fuhr die Maschine nicht all zu schnell. Die Straßen sind der wahre Wahnsinn. Superenge Kurven, plötzlich auftauchende Schlaglöcher, Ochsen, Hunde, Hühner, Enten, die Dir den Weg versperren und total verrückte Indonesier, die fahren, als wäre der Teufel hinter ihnen hinterher. Naja, wir haben dann noch so einige paar nette Sachen, wie 45m Wasserfall und brodelnde Quelle gesehen.

Nun sitze ich mal wieder bei Subandis im Wohnzimmer vor der Flimmerkiste und ziehe mir diesen seltsamen Kram rein, der im Fernsehen läuft. Die Kinder toben herum, Muttern träumt und Vatern sitzt fasziniert vor der Glotze und guckt sich Bären in Kanada an. Der Ton ist total fertig, genauso das Bild, aber das stört den hartgesottenen Indonesier kaum.

Oh, ich habe heute noch das große Abenteuer vergessen aufzuschreiben. Wir haben in einem winzigen Dorf halt gemacht um etwas zu trinken. Alles war ruhig, als wir kamen. Doch sobald wir vor dem Laden saßen und tranken, scharrten sich ca. 30 Leute um uns und starrten uns an. Es hat nur noch gefehlt, daß sie uns in einen Käfig gesperrt hätten und Eintritt genommen hätten. Äußerst unangenehme Situation. Tapfer haben wir eine viertel Stunde durchgehalten und eine von diesen süßen Zigaretten geraucht. An diesen Zigaretten raucht man Ewigkeiten...

Freitag, 20. März 1998

in die Berge



Mittwoch waren wir noch mal auf dem Pasar in Padang. Den Rest der Zeit haben wir nur noch abgeschlafft.

Gestern abend hat Jack endlich seine Gitarrenkenntnisse zur Schau gestellt. Der Mann hat den Blues! 
Und er ist Geschäftsmann! Wollte gleich mit mir Sarongs in Deutschland verkaufen...

Wir sitzen jetzt im Bus nach Sungai Penuh ("der volle Fluß"). Kami duduk dari bis ke Sungai Penuh. Langsam kriege ich ganze Sätze hingestottert und es ist annähernd möglich, die Standardkonversation in Bahasa Indonesia zu führen. Wir haben keine Ahnung, wann wir in Sungai Penuh ankommen, aber Jack hat was von 10 Stunden erzählt. Abwarten. Wir wollen eigentlich nach Kersik Tuo, aber wissen es noch nicht so genau. Kersik Tuo dekat (nah) Sungai Penuh.

Sungai Penuh liegt im Kerinci Nationalpark. Elefanten, Bären(?), Nashörner, Treks usw. Die Landschaft unterwegs ist mal wieder der Hammer!

Wir sind in Kersik Tuo geblieben und wohnen jetzt im Subandi Homestay. Kersik Tuo ist ein winziger Ort (soweit ich es jetzt im Dunkeln ausmachen kann), mitten im Dschungel in den Bergen. Der Homestay ist total romantisch. Die Leute starren jedoch einen schon wieder an. Heute sind noch Engländer (ein Kamerateam) hier. Spannend!

Dienstag, 17. März 1998

Schnorcheln im heimischen Aquarium




Tja, bei Uncle Jack wird man träge. Zu träge für alles! Heute waren wir schnorcheln. Fazit: wunderschöner Sonnenbrand auf den Waden, und das Wissen, daß die bunten Fische in den deutschen Aquarien wirklich existieren und wunderbar schmecken. Besonders lecker sind diese riesigen blau schillernden Fische!

Mehr hatten wir gestern auf dem Markt in Padang erlebt. Noch immer ist es ein riesen Abenteuer und Spaß durch die engen Gassen zu schlendern und zwischen dem Ramsch geniale Schnäppchen zu finden. Mir macht das Feilschen wahnsinns Spaß und selbst Köm hat jetzt den Dreh endlich raus. Wir haben jedenfalls beide Großeinkauf gemacht. Zu träge zum Schreiben.


ein klassisches Fischerboot
wie aus dem Katalog
eins der 1000 Fotos mit Indonesiern

Sonntag, 15. März 1998

chill out




mit Affe und seinem uralten Herrchen

Nach dem Baden im puttwarmen Indischen Ozean, einer kühlen Dusche und einem Frühstück, sitzen wir vor unserem Zimmer, die Sonne ballert schon um 9 Uhr morgens und warten auf den Typen, der uns zu den Affen bringt, die die Kokosnüsse vom Baum holen.
Köm lernt brav Indonesisch, ich versuche gerade meinen Klamotten einen Hauch von Sauberkeit zu vermitteln.

5,- x 365 Tage = 1825,- x 50 Jahre = 91.250,- = Ich bleibe für immer hier!

Soviel Kohle hast Du nicht, Köm! Obwohl vielleicht wirst Du dann der Kultman Nr. 1 und bekommst Geld dafür, daß man mit Dir ein Foto machen darf.

Samstag, 14. März 1998

ab ins Paradies




die Flußmündung in Padang
Selbst der größte Lärm kriegte uns heute nicht aus dem Bett. Die Hähne krähten, die Kinder tobten vor unserer Tür, die Mütter zeterten und wir, wir schliefen! Man gewöhnt sich halt an alles. Naja, wir haben gepackt und wollen heute weiter zu Uncle Jacks Homestay, einfach nur eine Weile am Strand rumgammeln. Hoffentlich ist es dort schön.

Als wir beim Frühstücken in einem Café, wo Schüler das Servieren lernen, saßen, trafen wir Abang wieder. Den Abend zuvor saßen wir im Sate Laweh, und er als Besitzer hat sich mit uns unterhalten. Abang nahm uns in seinem Auto mit, zu einem wunderschönen Hotel. Die Frau des Besitzers ist eine Deutsche, doch kamen wir mit ihr nicht ins Gespräch. Der Besitzer hat uns ein bißchen was erzählt, was man in Padang machen kann, doch wir sind nicht darauf eingegangen, weil wir zu Uncle Jack wollten. Als wir aus dem Tiga-Tiga ausgecheckt hatten, trafen wir zufällig den Amerikaner wieder, der auch im Chikita gewohnt hatte. Die halbe Stunde, die wir auf der Straße standen in der prallen Sonne hat mir einen wunderschönen Sonnenbrand mit Bläschen beschert.

Dann kam die abenteuerliche Fahrt mit dem Bemo. Es war eigentlich schon voll, als wir dazustiegen. Irgendwie quetschten wir uns noch rein. Es saßen ca. 6 Frauen und 3 Männer in dem Minibus.
wohnen unter Palmen bei Uncle Jack

Es ging lustig zugange. Sie sprachen mit uns und lachten. Leider habe ich gar nichts verstanden. Das nennt sich Handicap Sprache. Später stiegen noch zwei Männer zu, der eine hing mehr draußen als drinnen. Eine halbe Stunde dauerte die Fahrt, raus aus der Stadt, mitten ins Land. Als wir hier ankamen, glaubten wir, wir hätten gerade das Paradies betreten. Zu unserem Zimmer gehört Frühstück, Mittagessen und Abendbrot dazu. Wir bezahlen jeder 5 DM, um uns von hinten bis vorne bedienen zu lassen. Das Meer liegt keine 50m von unserem Zimmer entfernt. Rinder, Katzen, Hunde, Ziegen und Hühner streunen um uns herum. Schatten spenden die Palmen, die hier überall herumstehen.

Wir haben ein eigenes Klo, daß nur leider nicht überdacht ist. Abends regnete es in einer Tour. Wer hat schon mal im strömenden Regen geschissen. Köm hat gleich den zweiten Härtefall Dunkelheit mit dazugenommen. Hier habe ich das Gefühl, mich nur hängen lassen zu können.

Freitag, 13. März 1998

einmal Röntgen bitte



Wer kennt die Zeichentrickfilme, bei denen der Hahn morgens schreit und plop steht die Sonne am Himmel. Genau so ist es hier. Der Hahn kräht und kräht, Hunde fangen an zu bellen, Babys plärren und die Menschen stehen auf. Vor 6 Uhr hört man die ersten Stimmen, um 6 Uhr 30 ist es fast hell und draußen herrscht schon das Megachaos. Nur Köm kommt dem ganzen Streß nicht hinterher.


Skizze vom Unfall vorm Tiga-Tiga
Auch hierher verfolgt uns die Vorstellung, daß Freitag der 13. Pech bringt. Wir kamen gegen mittag vom Markt und stiegen aus dem Bemo. Silke wollte rüber zum Hotel, und ein weiterer Bemo-Bus rammte sie und fuhr ihr über den Fuß! Sie machte sich lang und der Fahrer sah echt verärgert aus, kein Plan weshalb. Scheiß Linksverkehr. Ihr rechter Ellenbogen fing den Stoß des Bemos ab. Ein Schritt weiter und das Teil hätte sie voll erwischt! War ziemlich schnell. Silke hatte Schiß, daß was gebrochen ist (ich auch) und wir fuhren per Taksi (3.000 Rp) ins Rumah-Sakit-Jos-Irgendwas in die Notaufnahme. Nach je 2 X-Rays von Fuß und Ellenbogen, stellte sich raus, daß nix gebrochen war.

Die seltsamen Medikamente will Sie nicht nehmen. Naja, muß sie selbst wissen. Die Preise waren mal wieder der Hit: 10.000 für Einchecken, 55.000(!) fürs Röntgen, 47.100 für die Medikamente. Macht also ca. 25-30 DM!

Zum Markt: größer, durchgedrehter und besser in der Auswahl denn je. Am meisten rätsele ich über das Zeug in der Gewürz-Sektion des Marktes, welches aussah, wie große Würfel schwarzen, glänzenden Plastiks. Ein perfektes, tiefstes schwarz und die Blöcke groß wie dicke Taschenbücher mit perfekten 90° Kanten. Seltsam. Angeblich soll dieses Zeug Zucker sein.

Das Krankenhaus war ein Abenteuer für sich. Als ich auf dem Röntgentisch lag, hörte ich die Krankenschwestern "giggeln". Sie versuchten meinen Namen auszusprechen, und ich hörte immer wieder die Erklärung, daß ich Deutsche sei. Tja, zu mehr reichten meine Sprachkenntnisse nicht. Mal sehen, wie ich das Ganze überstehe. Beim Röntgen haben sie mir noch nicht mal eine Bleischürze umgebunden. Wie soll ich da den Medikamenten vertrauen.

Donnerstag, 12. März 1998

Flucht nach Padang



Ich hatte am Abend mit Edi (der übrigens kräftig unsere Zigaretten dezimiert hat) über den Trek geredet, den wir mit Privat-Guide machen wollten (Fr.-So.) und An hat was mitgehört. Als wir heute morgen wieder auf den Markt wollten, um alles für den Trek zu kaufen, trafen wir auf unsern Guide. Er erzählte, daß er am Vorabend noch voll den Streß mit Typen von den Reiseorganisationen hatte, weil er uns angeblich umsonst führen wollte. Die Tourist-Office-Leute hatten schiß, daß er denen das Geschäft kaputt macht. Silke meinte als erste, daß wir den Trek sein lassen sollten. Ich hatte dann auch kein Bock mehr.

Ich glaube, daß die TO-Leute ziemlich aggressiv waren. Kein Bock mehr!

Wir gingen ins Chiquita, packten unsere Sachen (erst noch mal ein Waschdesaster) und sitzen jetzt im Bus nach Padang...

Tja, nun sind meine weißen T-Shirts blau mit gelben Rostflecken.

Mittagessen, Reste 100% biologisch Abbaubar
Irgendwie habe ich gerade das Gefühl auf der Flucht zu sein. Auf der Flucht vor den ganzen englisch sprechenden Typen, die Dich mit irgendwelchen Produkten bedrängen. Alle versuchen dich in ihr Hotel, auf ihre Tour zu ziehen.

Heute merkten wir, wie weit unser Anspruch in Sachen Sauberkeit gesunken ist. Wir beide dachten, das Zimmer ist heute super sauber. Doch wenn man es sich genauer anguckt, sind die Holzwände ziemlich verranzt, die Fenster? Rostig, die Fliegengitter geflickt, die Kopfkissen fleckig, der Boden sandig. Doch wir haben hier den Luxus von zwei Stühlen und Klos (sie sind zwar einen km weit weg), die nicht schimmlig sind! Toll sind auch die Nägel an denen man super seine Sachen aufhängen kann.

Es ist hier kuschlig warm. Das Einzige wozu Köm heute fähig ist, ist mit weit ausgestreckten Armen und Beinen auf seiner Matratze zu liegen. Selbst reden fällt ihm schwer. Eins sag ich Euch, Sauna ist nichts dagegen. Zitat Köm: "Das wird die härteste Nacht meines Lebens", "Das einzige was dieses Hotel wett macht, sind die Preise."

Was zahlst Du in Deutschland für eine Sauna, hier kriegst Du durchölen für sagenhafte 4 DM zu zweit!

Mittwoch, 11. März 1998

die größte Blume der Welt





Die Rafflesia Größenvergleich - Schuhgröße 41-42
Morgens sind wir mit dem Typen vom Monalisa Restaurant und den Holländern vom Vortag die Rafflesia (die größte Blume der Welt) besichtigen gegangen. Er führte uns im Supertempo durch den Dschungel. Zum Glück war die eine Holländerin schon um die 60 Jahre alt und bettelte um ein langsameres Tempo. Scheiß Raucherlunge!

Nach einem Mittagsschlaf – die Tour war ganz schön ermüdend – sind wir auf den Markt gegangen, Klotten kaufen. Wir waren ganz schön spät dran. Die meisten Stände waren schon geschlossen. Ich brauchte dringend eine lange Hose. Deshalb liegen wir durch den megagroßen Second-Hand-Markt. 

Viele super ranzigen Klamotten aus frag mich nicht woher. Jedenfalls waren
schmeckt besser als es aussieht!
die Hosen alle zu kurz und Köm konnte für sein "breites Kreuz" kein Hemd kaufen. Dann in einer besseren Ecke fanden wir endlich prollige Skaterhosen. Köm fand sie super gut, und ich kaufte eine für mich mit den restlichen Rupien. Köm war neidisch und wollte auch eine haben. Deshalb drückten wir der Frau auf dem Markt 2 Dollar in die Hand. Sie freute sich einen Keks, ich glaube es war für sie das erste Mal, daß sie einen Dollar berührte.  

Als wir ihr die Dollars gaben, schien sie erstmal von einem Mann den Rat einzuholen, ob sie sie annehmen soll, oder nicht. Nach kurzem Gespräch war sie überglücklich und griff zu.

Als ich Abends schon im Bett lag, tat Köm das männertypische. Biersaufen, rauchen (die ganze Packung war weg, und ich hatte morgens Schmacht) und über Frauen labern!

Dienstag, 10. März 1998

ne Menge gesehen





es grünt so grün nahe Balimbing
Superekeliges Frühstück gegessen und los auf eine Tour. Nun kenne ich Bananenbäume(in Balimbing), weiß woher Zimt kommt, habe eine Kaffeepflanze angefaßt, Nelkenblätter zwischen meinen Fingern zerrieben, eine Mimose geärgert, durch Reisfelder gewandert, eine frische Erdnuß gegessen und eine Chilischote geklaut. Die Indos haben einen unglaublichen Sinn für Schönes. Reisfelder sehen ordentlicher als manche Vorgärten in Basche aus. Sie haben ein super ausgefeiltes Bewässerungssystem, raffinierte Mühlen (Sungai Tarab), wunderschöne Häuser und eine einmalige Vegetation. In einem Web- und Schnitzladen mußte ich für super wenig Geld einkaufen! Ich war hin und her gerissen zwischen den Gefühlen der Scham und der Begeisterung. Die Menschen hier sind so unglaublich nett und so bitter arm. Ich bekam noch ein sehr liebes Lob. Der Guide sagte zu mir: "You are very polite." Und das, weil ich auf der Tour ein Kleid trug. Das war noch nicht mal Absicht, ich hatte einfach nichts mehr anzuziehen.
Noch ein paar Bilder:
das Dorf BalimbingSilke und ein Kerbau
der See Singkarak bei SonnenuntergangNgarai Sianok Canyon und Gunung (Berg) Singgalang
Schulkids im Kaffeedorfder Königspalast des ehem. Pagaruyung Königreiches
Abends haben wir dann noch einen musikbegeisterten Chinesen gefunden, dem ich einiges über Musik erklären sollte. Versuch mal jemanden etwas zu erklären, der deine Sprache nicht versteht. Dann haben wir noch einen Typen getroffen, der bereit ist uns 3 Tage durch den Dschungel zu führen. Er will nicht so wie die anderen 120 US$ dafür haben. Der Abend war sehr schön.
Auf der 1-Tagestour am Dienstag haben uns 2 Dänen begleitet und 3 Holländer. Die Dänen waren echt die mega Fototouristen. Unangenehm!

Montag, 9. März 1998

Tattoo




Montag haben wir dann alles bezahlt, uns einen Reiseführer gekauft, der super teuer war. Dann trafen wir durch Zufall den Typen wieder, der uns Sonntag Abend in der Bar, wie alle anderen zugelabert hat. Er hatte tausend Tattoos auf die ihn Köm gleich angesprochen hatte. Naja, jedenfalls wollte er uns in einen Tattoo-Laden abschleppen. Das Opfer dafür war Silke. Ich Stimmte darauf ein, diesen Laden zu sehen und ließ mich auf das absolute Abenteuer ein. Durch die Wirren Gassen des Marktes raste unser Guide vor uns her. Im dunkelsten Loch der Stadt machten wir halt. Wir standen vor einem winzigen Zimmer in dem Bastmatten lagen, in dem Unmengen an Männern, Jungen saßen. Wir zogen unsere Schuhe aus und quetschten uns rein. Ich versuchte mich so klein wie möglich zu machen und saß völlig eingequetscht auf den Matten gleich neben dem Meister. Ein Mann zeigte mir sein Tattoo, ich war nervös. Zum Glück gab mir Köm eine Kippe und der Guide mir viele Bücher mit lustigen Bildern. Ich blätterte, rauchte, war eingequetscht. Köm neben mir war nervös, wurde zum Kettenraucher.
Tausende von Bildern. Ich fühlte mich seltsam zwischen all den Männern. Endlich fand ich mein Tattoo: Zwei Gekkos, einfach schwarz. Dann kam die Aufforderung: Jetzt bist Du dran. Ich wollte nicht, und es kam der Nächste.
Das Tattoo war gefunden, jedoch wohin damit? Der Arm schien mir sicher, schon alleine deshalb, weil ich mich vor den ganzen Typen nicht entkleiden mochte. Ich saß also auf der Erde, der Meister im Schneidersitz neben mir. Er schliff seine neue Nadel gründlich, gründlicher als zuvor. Mit einem Feuerzeug desinfizierte er. Dann der Apparat (elektrisch), Adrian wäre erschauert!

pünktlich um 18 Uhr geht die Sonne unter
Er trug schwarze Farbe auf und fing an. Die Schmerzen waren geringer als ich dachte. Wohl fühlte ich mich trotzdem nicht. Nachdem der eine Gekko fertig war, merkte ich, daß ich nur einen haben wollte, denn der eine sah super geil aus.
Wir verließen also nach 10 Min. Tattoo anfertigen, um 60.000 Rp erleichtert und einer Silke mit weichen Knien den Laden. Wieder rein ins Marktgetümmel, auf der Suche nach Alkohol zum desinfizieren.
Abends haben wir gegessen und geschlafen. Ach ja, abends saßen wir noch in einer Kneipe und haben mit zwei total interessanten Indos gesprochen, die viel über sich und ihr Leben erzählten. Sie waren so nett uns einige unserer vielen Fragen zu beantworten. Wir haben noch unser Hotel gewechselt! Homestay Chikita.

Sonntag, 8. März 1998

der erste Markt





lecker Essen kaufen auf dem Markt
Gefrühstückt und verrückte Französin mit 8-jährigem (?) Kind getroffen. Sie war völlig frustriert von den Indos. Nur schlechtes gehört, trotzdem zugehört, nicht alles vom Gefühl verstanden. Dann nachdem wir uns nochmals abgelegt haben sind wir einfach drauf losgezogen. Nachdem wir eine Schweißtreibende Treppe bewältigt hatten, standen wir plötzlich im Superchaos. Sonntag = Markttag. Es gab Unmengen an Ständen die super nah aneinander standen. Dazwischen die Indis, die nicht so wie wir ständig den Kopf einziehen mußten. Irgendwie versuchten wir zielstrebig durch die Gassen zu gehen, obwohl wir absolut unorientiert waren. Weiter und weiter liefen wir, ohne daß dieser Markt jemals endete. Das erste Mal blieben wir dann nach einer Stunde bei einem Schuhstand stehen. Der Typ wollte mir unbedingt Schuhe, die ich eigentlich nicht haben wollte, die Köm aber super fand, verkaufen. Ich fing an zu handeln, Köm langweilte sich, als ich den Preis erst nach einer halben Stunde um 15.000 Rp runterbekam. Er zückte bei 40.000 Rp schon sein Geld, dieser Idiot. Ich war echt sauer und wollte gehen. Erster Handelversuch war gescheitert! Danach kamen nur noch Mißerfolge.
Der Markt war groß, ich hatte schlechte Laune, tierischen Durst und wollte aus dem Chaos heraus.
Dann haben wir im Hotel abgehangen. Ungewöhnliche Touris! Abends sind wir Essen gegangen, und stellten plötzlich fest, daß wir nicht zahlen konnten. Silke kriegte Panik, Köm blieb ruhig. Das gute an den Indos ist, daß sie die Philosophie verfolgen: Was Du heut` nicht kannst besorgen, schieb es lieber gleich auf morgen. Super easy!


Samstag, 7. März 1998

von Pekanbaru nach Bukittinggi



durch den Dschungel
Die Busfahrt nach Pekanbaru war das versprochene Abenteuer. Als wir aus dem Boot rausgingen, war es nur heiß und hell (grell). Tausende von Kindern saßen auf dem Boot und wollten dir dein Gepäck abnehmen. Der Hafen in Buton war klein und quirlig. Unmengen von Menschen standen zwischen den paar Holzhäusern herum. Als wir rauskamen, ließ Köm sich gleich von einem Kerl in seinen Bus zerren. Ich war sauer auf ihn, weil ich in der Menge festsaß und Schiß hatte, ihn zu verlieren. Der Bus war alt und es war super voll.
Köm der Glückliche ist so fett, daß keiner neben ihm sitzen wollte. Ich teilte mir die Bank mit einem Indonesier, ich glaube er hieß Prosa, der sich immer fetter machte. Ich hatte keine Chance, weil ich hoffnungslos zwischen den Sitzen eingeklemmt war.
Zwei Gestalten vor uns sahen super fertig aus, der eine kippte beim Schlafen fast vom Sitz. Irgendwann fing der eine der Beiden an, Köm zuzulabern. Die anderen um uns herum nahmen bald an diesem krepeligen Gespräch teil. Die Busfahrt wurde absolut genial, weil wir uns anfingen mit Händen und Füßen zu unterhalten. Porah, oder wie er hieß, war nachher so nett, mir aus dem Deutsch-Indonesisch-Buch einige Wörter vorzulesen. Ich krepelte mir total einen ab, sie ihm nachzusprechen. Die Leute waren total nett. Dann hielt plötzlich der Bus. 15 Min. vor der Ankunft hatte der Busfahrer Hunger. Wir sind in einem kultigen Restaurant abgestiegen. Die Indonesier halfen uns dort klarzukommen. Es gab Reis und dazu ganz viele super interessante scharfe Soßen, Fleisch, etc. Wir haben Kippen plus super viel Essen für 2 für 10.000 Rp bekommen.
Pekanbaru, die Hauptstraße
Nun sind wir in Pekanbaru, eine Stadt die groß, laut und häßlich ist. Überall liegt super ekliger Müll rum. Die Leute labern einen alle hier voll – freundlich doch nervig. Es war heiß, ich war super müde und wir mußten einen Schlafplatz finden. Köm bestand auf Klimaanlage. Super teueres, lautes Hotel! Sonst in Ordnung, besser als die letzte Absteige und halb so teuer.
Morgens sind wir wieder sehr früh aufgestanden, denn der Bus nach Bukittinggi fuhr um 7.30. Wir wußten mal wieder nicht worauf wir uns einließen! Aber alles war total prima. Der Bus kostete 6.000 pro Person (also nix!) für 7 Stunden Fahrt. Wir saßen ganz hinten neben der offenen Tür, in der die ganze Zeit Leute standen und noch nach Mitfahrern Ausschau hielten. Auch welche, die scheinbar gar nicht zu dem Busfahrer gehörten, versuchten noch Leute zum mitfahren zu überzeugen. Auf den Busboden wurde geascht, gespuckt und sonstiger Abfall wie ganz selbstverständlich hingeschmissen. Ein kleiner Junge, ca. 8 Jahre alt, wurde noch in P-Baru von seinen Eltern oder so in den Bus gesteckt, und die Leute kümmerten sich um ihn, als wäre es ihr eigener Sohn. Er kletterte von Frau zu Frau, die ihn jedesmal auf ihrem Schoß schlafen ließ, oder ihn verhätschelte. Jetzt wissen wir auch, warum immer Tüten im Gang hängen, die man sich nehmen kann. 1. Zum reihern, 2. Kommen in größeren Ortschaften oft fliegende Händler in den Bus um Fressalien zu verticken und die kommen dann halt teilweise in die Tüten. Der kleine Junge sah nach ca. 1-2 Stunden extrem nach kotzen aus und hat dann auch so´ne Tüte benutzt. Aber irgendwie stört einen das nicht, sondern es ist faszinierend, wie die Leute mit sowas umgehen. Und das ist dann halt wieder das Geniale, wenn man mal aus seiner Haut kommen kann und es so zu tun, wie die Indonesier.
Ungefähr um 10 oder 11 Uhr war der Bus so mega-voll, daß echt niemand mehr reinpaßte. Aber die vier Personen am Wegesrand mußten natürlich noch reingelassen werden. Ein super alter Mann vom Land war dabei, und ich gab ihm meinen Platz. Silke sagte mir später, daß es alle gewundert hat, aber sie waren auch total begeistert und waren sehr anerkennend. Vielleicht ist es nicht normal, wegen dem Ständedenken in Asien. Der Alte war sicher vom fast untersten Stand (konnte sich immerhin die Fahrt mit Frau und Kids leisten...) und der reichste (der Touri) gibt ihm in Ehrfurcht vorm Alter seinen Platz. Ich will mich hier nicht feiern, in Deutschland ist es ja fast selbstverständlich. Jedenfalls hab ich dann halb im Bus und halb in der Luft (naja, etwas übertrieben) in der hinteren Tür gestanden. "Eines der letzten Abenteuer dieser Zeit." Die Leute waren echt nett. Adressen austauschen scheint hier beliebt zu sein.
Wir kamen gegen 2 Uhr Nachmittag an in B-Tinggi. Am Busbahnhof war extrem-Chaos, und wir dachten, hier ist wieder kein Touri und nur Augen die uns anglotzen. Wir zwangen uns, erstmal zu Ruhe zu kommen bei Teh Manis (500 Rp). Im "Richtig Reisen" suchten wir "in aller Ruhe" ein Place to Stay.
Man darf das, glaube ich, nie übereilen, sonst nimmt man das erste Hotel, Losmen, Homestay was man kriegt. Erstmal runterkühlen, damit man nicht sofort in Lethargie oder Panik verfällt, wenn man nach 3-4 Absteigen keine gute gefunden hat. Life is slow in Indonesia.
Wir sind dann zum Munis per Bemo gefahren, wo eine extreme Touri-Ecke ist. Im Munis waren die Mandis ("Badezimmer") saupäkig. Es sollte 7.000 kosten, sagt uns ein Ami oder so. Er ist aus einem sauberen Homestay ins Munis gezogen, weil er sich abends gegenüber im Rendezvous vollaufen läßt und nur noch über die Straße stolpern muß, um sich wegzulegen. Trotzdem schien er nett zu sein. See you later, maybe.
Die Große Uhr in Bukittinggi
Wir wollten jedenfalls nicht dorthin und nahmen lieber einen längeren Fußmarsch von 3-4 Stunden auf uns, um nach einem sauberen, billigen, ruhigen, schönen Schlafplatz zu suchen. Wir sind so unorientiert hin- und hergegangen, daß wir zum abklappern der fünf, vielleicht mehr Hotels Ewigkeiten brauchten. Dabei gibt es hier Unmengen an Hotels, die Ziemlich eng stehen. Sagte ich ruhig, gerade veranstalten die Mopedfahrer draußen wieder den Höllenlärm. Letztendlich hatten wir die Schnauze voll vom Suchen. Unsere Ansprüche, daß wir ein Klo auf dem Zimmer, Sauberkeit und eine Aufhängmöglichkeit für ein Mosquitonetz gibt, schraubten wir immer weiter runter. Wir waren dann in einem Hotel, das relativ sauber war, nur hatten wir kein Klo auf dem Zimmer, dafür aber Frühstück. Tee und 1 Bananentoast, wie soll ich bloß davon satt werden? Die Nacht haben wir noch gegessen, telefoniert und uns dann um 21.00 abgelegt. Die erste Nacht, in der ich mal tief schlafen konnte. So ein tiefer Schlaf ist schon erholsam. Dann plötzlich, als wir an nichts schlimmes denkend schliefen, brach ein Höllenlärm los. Die armen Muslime beten ja auch nachts, und deshalb mußten wir die Schreie des Ausrufers ertragen. Ein armer Hahn wurde von dem Lärm aufgeschreckt und versuchte ihn mit seinem Geschrei zu übertönen. Wer sagte einmal, daß Hahnenschreie romantisch sind? Es war der blinde Haß. Selbst so ein friedlicher Mensch wie ich bekommt in solchen Situationen Mordgedanken. Naja, dank Robert hatte ich solche wunderbaren Ohrenstöpsel, die den Höllenlärm zum Säuseln brachte. Morgens haben wir endlich mal ausgeschlafen.
Morgens gab es das besagte Frühstück, war gut, aber ich hätte lieber den Hahn gegessen.
Am Abend vorher haben wir unsere Klotten gewaschen. Im Bottich mit Wipp-Express. Auf der Fahrt P.Baru -> B.Tinggi hat es angefangen zu regnen, als ich in der Tür stand. Den Leuten im Bus war es scheinbar zu wenig Regen (bujan?), um die Plane oben drauf zu installieren. Unsere Rücksäcke lagen auch oben. Ab und zu werden auch Körbe mit Gänsen oder Hühnern auf dem Dach transportiert. Die gucken dann oben durchs Netz über dem Korb. Wenn's regnet oder auch nicht, wird die Plane gnadenlos drübergespannt! Jedenfalls haben unsere Klamotten ein bißchen bujan abgekriegt und Silkes R-Sack ist nicht wasserdicht. Erst als es richtig losging kam die Plane drauf.
Beim Waschen kam dann der große Schock. Einige Sachen hatten Flecken von den R-Säcken gekriegt. Abgefärbt. Manche Flecken ließen sich partout nicht entfernen! Pech gehabt. Wir waren dann auch noch so clever und haben sie auf rostigen Wäscheständern getrocknet. Folge: Rostflecken... scheiß was drauf.


Freitag, 6. März 1998

im Boot nach Sumatra



5 Uhr morgens sind wir aufgestanden und sind nach einem abenteuerlichen Frühstück – wir konnten uns in keinster Weise verständigen (Köm, es ist Zeit, daß du indonesisch lernst!) – so gegen 7 Uhr weggekommen. Das Boot ist eins A. Es ist arschkalt hier, die Sitze sind bequem und im Fernseher laufen irgendwelche richtig miesen Ballerfilme.
Respekt! FSK ist hier echt ein Fremdwort
  1. Vietnam-Action-USA-Film (sehr heftig)
  2. Chinesischer Karatefrauen-mit-Handfeuerwaffen-Streifen (Blut, Knochenbrüche und Einschußlöcher in zuckenden Leibern)
  3. Chuck Norris at his best (schlechter anti-Nazi-Kack)
Die Kids hier im Boot nach Buton (ca. 5-6 Std. Fahrt) ziehen sich das rein und eigentlich alle außer uns.
Von Buton nach Pekanbaru geht´s mit dem Bus (ca. 2-3 h). Der ganze Spaß (Batam -> Pekanbaru) kostete uns p.P. ca. 7,10 DM. Aber nur, weil unser Kurs so schlecht war! (1US$ = 8.000 Rp).
Jetzt sind wir grade auf dem Fluß Richtung Inland. Sieht schon total nach Malaria-Gebiet aus.

Donnerstag, 5. März 1998

wir sind da: Käfer und Dreck




nur eine von ca. 17000 Inseln
Frühstück, Fähre nach Batam.
Ankunft in Batam. Tausende von Taxifahrern bequatschten uns, wir sollen mit ihnen fahren, denn die Fähre nach Sumatra war schon weg. Taxifahrer Nummer 7 war unser. Er war gar kein Taxifahrer. Jedenfalls sind wir mit ihm Stunden rumgekurvt auf der Suche nach einem Flugticket und noch schlimmer: wir wollten Traveller-Cheques eintauschen und das in Nagoya. Schien unmöglich, ging dann aber doch bei Bank Nr. 8. Am Flughafen dann der Scheiß: Wir waren 10 Min. zu spät um Tickets zu kaufen. Also zurück nach Nagoya. Auf Hotelsuche: Das schäbigste war unser, trotzdem noch sauteuer!
Nachdem wir uns einigermaßen an den Siff gewöhnt hatten, kam der Schock des Abends. Köm rückte den Mülleimer in unserem Zimmer zur Seite, als plötzlich eine Maus durch unser Zimmer schoß und unter unserem Bett verschwand. Ich stand schreiend auf dem Bett, wie die Frauen in Walt Disney Filmen.
Das Klo war lustig. Erst einmal hatten wir ein Gemeinschaftsklo, und es schwamm die ganze Zeit. Natürlich kein Klopapier und die Spülung war keine vertrauenserweckende Einrichtung, die jedoch einwandfrei funktionierte, wenn man wußte wie, Köm! Der Hit war die "Dusche" – dieses Wasserbecken mit Schöpfschale. Doch als ich endlich raus hatte, wie das System funktionierte, war es einfach nur genial. Obwohl nichts geht über ein Waschbecken mit Wasserhahn.
Oh Gott, das Zimmer war auch so ´ne Leichtbauweise. Vier Holzplatten, die in den Ecken mit Kreppband abgedichtet waren. Alles im wunderschönen Klogrün gehalten.
Die Klimaanlage fabrizierte mehr Lärm als Kälte, aber sonst war das Zimmer prima.
Die Leute guckten uns alle dort an, als wären wir von einem fremden Stern. Alle grüßten freundlich, oder starrten uns an und freuten sich dann ´nen Keks, wenn wir reagierten. Draußen die Stadt war die Hölle. Es dauerte eine Weile bis wir gelernt haben, über die Straßen zu gehen. Auf den Straßen herrschte das mega-Chaos. Tausende von Taxis und Mopeds waren unterwegs und es war Linksverkehr. Der Trick, wie man über die Straße kam, war langsames Zielstrebiges gehen, wobei man den Verkehr gut im Auge behalten mußte. Sobald man irgendeine schnelle Bewegung machte oder stockte, brachte man sich in Gefahr.
Die ganze Stadt war ein absolutes Abenteuer, und ich fühlte mich wohler im Hotelzimmer als auf der Straße. (Grade läuft ein richtig mieser U.S. anti-Nazi Film. Zum Glück können die alle nicht so gut Englisch hier, diese fiesen Parolen zu verstehen.)
Tja, sollte ich noch aufschreiben, weshalb man immer seine Schuhe kontrollieren sollte, bevor man sie anzieht? Köm sprang im Karree, als ein riesengroßer Käfer aus seinem Schuh kroch (und wieder unters Bett). Sandalen sind schon ein prima Schuhwerk. Nach dieser Aktion traute sich Köm erst seine Hose anzuziehen, als er alle seine Taschen kontrolliert hatte. Sein Gesicht war das Beste.
Irgendwie haben wir es geschafft, die Zeit in dieser seltsamen Stadt totzuschlagen.

Mittwoch, 4. März 1998

One Night in Singapur





endlos warten im Flughafen von Jakarta
Völlig gerädert sind wir in Jakarta gelandet. 12 Stunden sind selbst im coolsten Flugzeug zu lang. Dann die riesige Überraschung: Dieser Flughafen ist nicht so wie ich ihn mir vorgestellt habe, nämlich groß, schäbig, voll mit vielen Leuten. Stattdessen sieht es hier aus wie geleckt. Hier läuft mehr Personal als Reisende rum, und man hat alles innerhalb von 3 min. gesehen, wenn man das dem Klima entsprechende Tempo geht! Mir ist soooo langweilig. Ich will ´ne Kippe!
Boa, ist mir langweilig! Ich habe noch nie so ausgeruhtes Flughafenpersonal gesehen!
Zwischen den Palmen und dem anderen Zeugs draußen, fliegen indonesische Todesschwadrone in Form von monströsen Libellen rum.
Ich geh hier nicht nach draußen!

Singapur
Downtown Singapur Clark Quay - Singapur
Singapur ist der reine Wahnsinn. Der Flughafen hat mir nicht so imponiert, aber dann die Fahrt mit dem Bus. Ich saß da stumm, wollte nur gucken. Die ganzen Pflanzen, ich kam mir vor wie im Film. Köm war völlig aufgedreht, ich war nur völlig fertig. Ich war mir nicht sicher, ob ich hier wirklich sein wollte. Dann sah man diese fetten Hochhäuser und dazwischen dieser unglaubliche Überfluß von exotischen Pflanzen. Der Hammer war dann unser Hotel: 1 km Stahlbeton senkrecht in die Höhe! Naja, jedenfalls 27 Etagen mit Innenveranda. Man konnte also von ganz oben nach unten in die Rezeption gucken. Wie bekommt man sowas eigentlich auf 15° runtergekühlt, wenn draußen der Beton schmilzt?

Abends waren wir noch in China Town (oder war es das nicht?)
In diesem Hotel gibt es Fahrstühle, die gibt es nicht. Man kann bei der Fahrt runtergucken, und das bei 27 Stockwerken. Die ersten zwei Fahrten waren der totale Horror für mich. Tja, auch Silkes haben Höhenangst!
Ein Glück für uns, daß wir in einem wunderbar großen Hotel wohnen, weil wir sonst niemals abends zurückgefunden hätten. Wir waren im Clarke Quay. Völlig cool. Enge Gassen, Tausende von Restaurants und Kneipen und Ständen, die alles verkaufen und voll mit dunkelhaarigen, kleinen Leuten, die seltsame Sprachen sprachen. Dazwischen wir, die Riesen, die sich nicht entscheiden konnten, was sie essen sollten. Nach Stunden haben wir dann den Platz gefunden. Kleine Straße mit kleinen Ständen, die die leckersten Speisen anboten. Fleisch an Spießen das zuckersüß schmeckte und dazu Reis, bzw. Nudeln mit lecker Gemüse.

Dienstag, 3. März 1998

Panik am Bahnhof



Traumstrand bei Padang
Tagebuch einer Indonesien-Reise
vom 3.3.98 bis zum 23.4.98
Ein Tagebuch von Silke (kursiv geschrieben) und mir.
 






TAG 1 Dienstag 3.3.98 ca. 16Uhr



Es ist keinesfalls beruhigend, wenn man um 8:30 Uhr unter der Dusche steht und hört, daß von 9-10 die Üstra streikt. Insbesondere dann, wenn man vorhatte, den Zug nach Frankfurt (9:50) mit der Bahn um 9:15 zu erreichen.
Ich hatte also noch ca. 15min Zeit, um zu Ende zu duschen, den Rucksack zu packen und mich anzuziehen. Jede Sekunde Zählt! Ich bin echt gespannt, was alles so im Rucksack gelandet ist... Und was nicht! Aber der liegt eh grade im Gepäckraum einer Trans-All, die nach Grönland oder Feuerland oder zum Jupiter unterwegs ist.
Als ich also erfolgreich das völlige Erliegen des öffentlichen Personen-Nahverkehrs umgangen hatte, saß Silke grade beim 10. Brötchen, alle mit erlesenem Aufstrich und natürlich Tee, Kaffee, O-Saft, Bier und allem was Köms Herz begehrt. Kein Wunder, wenn man mit nassen Haaren und leerem Magen eine Stunde zu früh in der Innenstadt ist, daß man sich eine satte Erkältung holt.

Garuda Indonesia
Hell Driver Tiffi hat es grade noch geschafft, Silke um 9:50 am Hbf abzuliefern. Da der Zug aber 5min Verspätung hatte, konnte Köm noch vor einem Herzstillstand mit Todesfolge bewahrt werden. Arrogante Norddeutsche und reisende Rentner versüßten uns die Zugfahrt. Am Flughafen Frankfurt kam dann schon die richtige Urlaubsstimmung auf, als wir rausfanden, daß unsere Fluglinie Garuda Indonesia heißt, und wir uns im abgewracktesten Teil des Flughafens einzufinden hatten.

Seltsamerweise kaum Indonesier im Flugzeug, nur Deutsche. Vielleicht ist Garuda Air das Indonesische Pendant zu Birgen Air. Das würde auch erklären, warum ca. die Hälfte aller Sitze unbesetzt sind...
Aber, einen Sinn für Dramatik kann ich den Indonesiern schon jetzt nicht absprechen, denn den Start konnten wir auf den Bildschirmen und Leinwänden aus Pilotensicht miterleben. Schön zu wissen, daß das kleine Waldstück am Ende der Startbahn immer näher kommt.
Oh, ich muß aufhören, "Tomorrow never dies" wird gezeigt. Unglaublich schlechte Tonqulität, keine Bässe!
Die Fahrt zum Bahnhof war echt ein Abenteuer. Meine Nerven waren dem Zerreißen nach, als ich im Auto saß und der Minutenzeiger der Uhr unaufhörlich weitertickte. Kurz bevor wir da waren, sperrte die Polizei noch den kürzesten Weg zum Bahnhof, Ich muß sagen, ich hatte in super schlechtes Gewissen, als wir 9.52 Uhr am Bahnhof waren. Mensch, man konnte an Wunder glauben, daß der Zug 10 min. verspätet war. Dem armen Köm stand die Panik schon auf dem Gesicht geschrieben.
Eins muß ich noch dazu sagen: Ich habe noch nie 10 Brötchen auf einmal verputzt! Probiert habe ich es mal, aber nach 5 Brötchen gebe ich spätestens auf.
Der Flug ist trotz meiner ursprünglichen Vorurteile äußerst angenehm. Was kann Silkes Herz mehr begehren als Beinfreiheit, viele Kissen, nette Gesellschaft und ein Kühles indonesisches Bier?
Als, bis jetzt einen Lob an den Piloten, ich hatte noch nie so einen sanften Start im Flugzeug mitgemacht!